Meine zauberhafte Zufallsreise auf der Ronneburg

20. Juni 2017

Der Wolf und die sieben Geißlein

von Lea aus dem Taunus

Am Pfingstmontag habe ich mit meiner Familie einen Ausflug in den Spessart gemacht. Genauer gesagt: auf die Ronneburg. Dort finden jedes Jahr am Pfingstwochenende Ritterturniere statt. Außerdem gibt es dort mittelalterliche Musik und einen mittelalterlichen Markt mit Handwerkskunst und leckerem Essen.
Auf dem Blog von Spessart-Tourismus bin ich auf die Kategorie „Spessart im Glück – Zauberhafte Zufallsreise“ gestoßen. Die Idee hat mir sehr gut gefallen, weshalb ich den Button des Zufallsgenerators sofort betätigt- und die Reise begonnen habe.

Das Märchen, welches den Rittermarkt und die –spiele begleiten sollte, war „Der Wolf und die sieben Geißlein“. Verschiedene Suchbegriffe wurden vorgeschlagen, und diese Dinge sollten wir nun finden: einen Wolf, eine Ziege, Wackersteine, einen Brunnen (von dem wusste ich, dass er auf der Ronneburg leicht zu finden sein würde), einen Uhrenkasten, Nadel und Faden, eine Pfote & Mehl.

Mir stellte sich nun die Frage, ob ich für jeden der Begriffe ein passendes Foto finden würde? Wobei man natürlich nicht gezwungen ist, für alle Wörter ein Bild zu finden, es reicht auch schon, wenn nur ein paar der Begriffe „gefunden“ werden. Und so haben wir uns auf Bilderjagd und die Geschichte „Der Wolf und die sieben Geißlein“ begeben.

Die Ziege war schnell gefunden. Sie befand sich direkt am Eingang der Ronneburg an einem Stand mit selbstgemachtem Käse, mit Wurst und Brot.

Nun galt es, den Wolf zu finden, was sich schon schwieriger gestaltete. Wo sollte man hier auch einen echten Wolf finden? Doch bald begegnete uns ein Hund, der dem Wolf von seinem Aussehen sehr ähnelte, wenn nicht sogar noch einer in ihm wohnte.

Bei dem weiteren Verlauf unserer Erkundung der Burg liefen wir natürlich auch an dem beeindruckend tiefen Brunnen vorbei. Eins meiner Highlights auf der Burg. Da der kleine Raum sehr voll war, entschied ich mich, nur die Planskizze des Brunnens zu fotografieren.

Zurück an den Marktständen, an denen auch viel Handarbeit verkauft wurde, fanden wir schließlich auch die gesuchte Nadel mit Faden.

Beim Verlassen der Burg stolperten wir noch über diesen Wackerstein. Ein wahres Prachtexemplar, das natürlich fotografiert und festgehalten werden musste.

Damit schlossen wir unsere zauberhafte Zufallsreise ab.
Uns allen hat sie sehr viel Spaß gemacht. Man musste die Augen immer offen halten, um kein wichtigstes Detail zu übersehen. Zudem wurde unsere Kreativität ziemlich gefordert, da man sich immer wieder Gedanken machen musste, wie man einen Begriff am besten darstellen und interpretieren könnte. Interessant war es außerdem, sich auf diese Weise mit dem Märchen auseinanderzusetzen und sich die Schlüsselwörter erneut zu vergegenwärtigen.

Bei meinem nächsten Besuch in den Spessart werde ich die zauberhafte Zufallsreise wieder nutzen, um meine Erkundungstouren in dieser Region zu erweitern.

Wissenswertes

Das Jahresprogramm mit Infos zu verschiedenen Veranstaltungen, die das Leben im Mittelalter und auf der Burg erlebbar machen, findet ihr unter www.burg-ronneburg.de

Zufallsreisender

Über

Spessart im Glück – Zufallsreisende sind neugierig, Märchenliebhaber und begeisterte Fotografen, die andere Wege gehen, um ihr Reiseziel auf eine besondere Art und Weise zu erkunden. Sie sehen Ihre Umgebung gerne mal mit anderen Augen und lassen sich gerne überraschen.

Eine Antwort hinterlassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

5 + 1 =

Go top