Familienurlaub mit den Grimm’s

8. Mai 2018

Entspannung, Märchen und Mittelalter

von der belgischen Bloggerfamilie Reisefanaten.be

Die märchenhafte Kulisse lockt uns in die Heimat der Brüder Grimm. Wir werden 2 Nächte im Hotel Magaretenhof in Bad Orb verbringen. Die Stadt hat eine gemütliche Altstadt mit kleinen Gassen, Toren, Türmen und Fachwerkhäusern.

Besonders bekannt ist die Kurstadt für ihre Toskana Therme und ihr Gradierwerk aus dem Jahr 1809. Entlang der 18 Meter hohen Rieselwände sickert Salzwasser hinunter. Die Luft ist sehr salzig, wie am Meer und wird deswegen zur Heilung/Kur verwendet. Das Salzwasser ist auch ein wohltuender Bestandteil der Toskana Therme, wo wir für mehrere Stunden in verschiedenen Salzbecken, einem Freibad und 6 verschiedenen Saunen, eingetaucht sind. Im Liquid Sound Tempel kann man bei Unterwassermusik mit Live-Konzerten von klassischer bis elektronischer Clubmusik entspannen. Die langen Öffnungszeiten und leckeres Essen machen lange und angenehme Aufenthalte möglich.

Steinau – Gewächshaus der Märchenromantik!

Wenn man durch die Straßen in Steinau geht, versteht man schnell, warum eine Person, die in dieser Idylle aufwächst, ein Hang zu Märchen bekommt. Der schön gepflasterte Hof mit einem Kutscherhaus, Garten, Fachwerkhäuser und einem Schloss. Das alles spricht die Fantasie an und kann nichts anderes sein als die Umgebung einer schlafenden Prinzessin oder eines Froschkönigs am Rande eines Springbrunnens.
Natürlich besuchen wir das Museum Brüder Grimm-Haus und das Museum in Steinau, wo Farmer, Sattler und Waggonbauer ihre alten Fähigkeiten demonstrieren und Pilger sowie Straßenräuber von ihren Erlebnissen erzählen.

Da haben sie einen Brunnen gebaut

Um möglichst lange in der märchenhaften Stimmung zu bleiben, besuchen wir an unserem 3. Urlaubstag die Burg Ronneburg . Die Burg ist sowie von innen also auch von außen einfach großartig. Die Zimmer sind wundervoll gestrichen, eingerichtet und dekoriert.
Die größte Attraktion der Burg ist jedoch der 96 Meter tiefe Brunnen. Dort würde der Turm der Burg fast 3 mal hineinpassen.

20 Minuten lang muss man in die Pedale treten, um einen Eimer Wasser zu bekommen und wenn man ein Glas Wasser in den Brunnen gießt, kann man bis 10 zählen, bis ein Plätschern zu hören ist. Das Graben dauerte mehrere Jahre. Irgendwann musste sogar Luft in den Brunnen geleitet werden, da so tief kein Sauerstoff mehr vorhanden war.

Nach dem wundervollen Schlossbesuch entdecken wir den Wildpark „Alte Fasanerie“ in Hanau. Nicht weniger als 350 Exemplare von etwa 40 Wildarten können hier besichtigt und gefüttert werden. Zu den Bewohnern des Parks gehören Gänse, Hühner, Fasane, Enten, Kaninchen, Ziegen, Esel, Wildkatzen, Wölfe, Elche und Bisons.

Da soll nochmal einer sagen, man könne Entspannung nicht mit vielen erlebnisreichen Aktivitäten verbinden.

Mehr unserer Familienerlebnisse findet ihr auf unserem Blog.

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