Deutschlandjäger im Spessart

25. März 2019

Blogger Jan zwischen Waldkunst und Menschenschädeln

von Duygu Doganci und Franziska von der Marwitz

Was haben Alpakas, Waldkunst, Menschenschädel und Greifvögel gemeinsam? Im ersten Augenblick nichts. Doch wir können euch verraten:
Das alles findet ihr im mystischen Spessart. Wir haben Reiseblogger Jan (Deutschlandjäger.de) zu uns eingeladen, um märchenhafte Orte zu erkunden. Ob Berge, Städte, Schnee oder Sonne – Jan bereist die schönsten Ecken Deutschlands und dokumentiert seine Reisen auf seinem Blog.

Alpaka Wanderung

Das erste Ziel: Eine Alpaka Wanderung. Jan hat, im Rahmen der
Bloggereise, Matthias Jahl und seine Frau Sabrina auf ihrem Grundstück in Rodenbach besucht, auf dem sie sich den Traum von ihrer eigenen Alpakazucht erfüllt haben. Im Moment befinden sich ein Dutzend Suri-Alpakas plus Crias (Alpaka – Fohlen) auf dem Gelände. Schnell wird klar: Alpakas haben ihren eigenen Kopf. Während die Gruppe loswandern will, wollen die Tiere lieber stehen bleiben.

„Alpakas sind dein Spiegel. Bist du hektisch, sind sie es auch.“, zitiert Jan Mathias. Jan beschreibt seine Wanderung als gechillt. Schon wieder was über den Deutschlandjäger gelernt. ;)

Wegzeichenformel von Faxe Müller

Kunst im Wald? Faxe Müller hat ́s vorgemacht und Jan war dort. Die Motive der Waldbemalungen sind am Spessartbogen zu finden und nur von einem bestimmten Blickpunkt erkennbar. Diese Motive sollen Wanderer inspirieren und zum Denken anregen. Bei seinem Gespräch mit Faxe Müller erfährt Jan, dass eine der größten Herausforderungen dieser Kunstwerke die Wahl der richtigen Farbe war. Deshalb ist dieses Kunstprojekt nicht für die Ewigkeit bestimmt. „Die Bemalung wird auf ganz natürliche Weise verblassen.“, erfährt Jan. Schade, finden wir. Doch Kunst ist eben auch vergänglich.

Papua Museum Gelnhausen

Ein weiterer Stopp des Deutschlandjägers Jan, ist das außergewöhnliche Papua Museum in Gelnhausen, was von Werner Weglein betrieben wird.
Durch seine Liebe zum Reisen und zu Papua beschloss Werner sein eigenes privates Museum zu eröffnen, was Jan vor allem durch seine einzigartigen Originalstücke beeindruckt. Diese hat Werner teilweise nur mit viel Überzeugungsarbeit von den Einheimischen überlassen bekommen.

Unter den Kuriositäten befinden sich Mützen aus Menschenhaar, Ahnenschädel, Kopfjagd-Trophäen und traditionelle Masken. Insgesamt sind 800 Exponate ausgestellt, die nicht nur als lebloses Ausstellungsstück dienen, sondern bereits benutzt worden sind.
Seine Faszination für Papua, erklärt er Jan, entwickelte sich vor allem durch die Kultzeremonien, die er live vor Ort miterleben durfte. Wie spannend !

Flugshow auf Burg Ronneburg

Auch die aufregende Flugshow auf der Burg Ronneburg kann sich Deutschlandjäger Jan nicht entgehen lassen.
Dort zeigen Walter und sein restliches Falknerteam regelmäßig ihre Greifvögel dem Publikum. Im anschließenden Interview mit Jan berichtet Walter, dass die Vorführungen sich immer unterschiedlich gestalten und sehr wetterabhängig sind. Bei Sonnenschein z.B. fliegen die Tiere sehr nah an das Publikum heran. Bei Regen und Wind jedoch, umkreisen die Vögel das Gebiet der Burg in einem größeren Abstand.

Während den Flugshows bekommen die Zuschauer, darunter auch Jan, allerhand Insider Informationen über die Tiere. Neben den Vorführungen, gilt die Station auf der Ronneburg als Auffangbecken für die Pflege kranker Vögel und Wiederauswilderung.

Voraussetzung für tolle Geschichten: Leidenschaft

Bei all seinen Touren legt Jan immer darauf Wert, die Personen hinter der den Geschichten kennenzulernen. Dabei merkt man dem Deutschlandjäger sofort an, dass er sich nicht auf 08-15 Storys einlässt, sondern nach neuen aufregenden und nicht so bekannten Orten und Attraktionen sucht. Eins ist gewiss, in seinen Beiträgen steckt eine Menge Herzblut.

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